Zwei junge Menschen prüfen im Supermarkt das Etikett einer Schokoladentafel

Fairer Konsum: Was kostet dein Alltag wirklich?

Kaffee, Schokolade, T-Shirt, Smartphone – hinter jedem Preis steht ein Mensch und für jeden Euro, den wir sparen, zahlen oft andere den Preis. In 5 kostenlosen Sessions folgen wir den Wegen unserer Produkte, hinterfragen Werbeversprechen und finden heraus, was faires Handeln im Alltag wirklich bedeutet.

NÄCHSTER LEARNING-LAB-TERMIN:
MITTWOCH 18.11.2026

--
Tage
--
Std
--
Min
--
Sek

ALLE TERMINE DES MODULS

  • Mi18.11.2026· 16:30 - 19:30· Live in Dortmund
  • Mi25.11.2026· 16:30 - 19:30· Online
  • Mi02.12.2026· 16:30 - 19:30· Live in Dortmund
  • Mi09.12.2026· 16:30 - 19:30· Online
  • Fr18.12.2026· 15:00 - 18:00· Live in Dortmund
Programm im Detail ansehen →
Für Learning Lab anmelden
Learning Labs in Dortmund & Onlinekostenlos & ohne Vorkenntnisse

FAIRER
KONSUM

Im Learning Lab Fairer Konsum schauen wir hinter alltägliche Selbstverständlichkeiten. Wir verfolgen globale Lieferketten - von der Baumwolle bis zum T-Shirt - prüfen Siegel und hinterfragen Werbeversprechen. Wir sprechen über Arbeitsbedingungen weltweit und entwickeln konkrete Ideen für bewusstes Handeln im Alltag. Verantwortung statt Schuld, Haltung statt Perfektionismus.

Begrenzte Plätze
MAX. 15 TEILNEHMENDE

Das erwartet dich. 5 SESSIONS. DEIN TEMPO.

Interaktiv. Diskussionsbasiert. Kein Vorwissen nötig. Wir gestalten es verständlich, ehrlich und nahbar – versprochen!

Session 1

Konsum verbindet meinen Alltag mit der Welt

Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte, auch meine.

Einblick in die Kursinhalte
  • Einführung in BUDDY4CHANGE & Leitmotiv „Veränderung, die verbindet.“
  • Warm-up: „Was steckt in meinem Einkauf?“
  • Zentrale Begriffe: fairer Handel, nachhaltiger Konsum, Lieferkette
  • Gruppenvisualisierung „Weg eines Produkts“ – von der Baumwolle bis zum T-Shirt
  • Abschlussrunde: „Wie fühlt sich Verantwortung an?“
18.11.2026
16:30 - 19:30
Präsenz
Session 2

Wert hat seinen Preis

Hinter jedem Preis steht ein Mensch.

Einblick in die Kursinhalte
  • Globale Lieferketten verstehen: Kaffee, Textil, Smartphone
  • Wo entsteht Ungleichheit in Produktion und Handel?
  • Arbeitsbedingungen, Geschlechtergerechtigkeit & Umweltfolgen
  • Breakout-Gruppen „Wer verdient was?“ entlang der Produktionskette
  • Chatdiskussion: „Wie viel kostet Gerechtigkeit?“
25.11.2026
16:30 - 19:30
Online
Session 3

Zwischen Werbung und Wirklichkeit

Nachhaltig leben beginnt dort, wo wir im Alltag hinschauen.

Einblick in die Kursinhalte
  • Greenwashing erkennen, Nachhaltigkeitsversprechen kritisch prüfen
  • Labels im Check: „Bio“, „Fair“, „Nachhaltig“ – was steckt dahinter?
  • Gallery Walk: Werbung vs. Realität
  • CO₂-Bilanz typischer Produkte gemeinsam auswerten
  • Optional: Exkursion zu Weltladen, Unverpacktladen oder Sozialunternehmen
02.12.2026
16:30 - 19:30
Präsenz
Session 4

MACHT DER ENTSCHEIDUNGEN: KLEINE SCHRITTE, GROẞE WIRKUNG

Bewusste Entscheidungen haben Macht – gemeinsam verändern wir Gewohnheiten.

Einblick in die Kursinhalte
  • Inspiration von Fashion Revolution, Too Good To Go, Buy Nothing Day
  • Eigene Impulse entwickeln: Kleidertausch, Infokampagne, #FairForAll
  • Minimalismus, Sharing Economy und bewusster Verbrauch
  • Alltagsstrategien: bewusst kaufen, tauschen, reparieren
  • Optional: Live-Impuls einer Social Entrepreneurin oder Aktivistin
09.12.2026
16:30 - 19:30
Online
Session 5

Fair handeln: gemeinsam Verantwortung tragen

Fairness beginnt bei uns und schafft ein gerechtes Miteinander.

Einblick in die Kursinhalte
  • BUDDY-Circle: vom Ich zum Wir zur Welt
  • Fair-Trade-Prinzipien und Transparenz bei Unternehmen
  • Netzwerkbörse mit lokalen Nachhaltigkeits- & Fairtrade-Akteur*innen
  • Nächste Schritte sammeln: „Wie bleibe ich dran?“
  • Abschlussritual „Fäden des Wandels“
18.12.2026
15:00 - 18:00
Präsenz
--
Tage
--
Std
--
Min
--
Sek
Jetzt anmelden

Dortmund & Online · 100 % kostenlos

Hannah Fischer, Projektleitung BUDDY4CHANGE

EURE LEARNING LAB VERANTWORTLICHE

Was kostet dein Alltag wirklich?

Fair Trade hier, Fair Trade da – aber was bedeutet eigentlich fair? Und wie viel können wir durch unsere Entscheidungen darüber, was wir kaufen oder nicht kaufen, tatsächlich beeinflussen? Im Learning Lab treten wir digital mit Menschen aus Fair-Trade-Projekten im Globalen Süden in Austausch und lernen ihre Perspektiven kennen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Wirkung(en): Gemeinsam entdecken wir, wie bewusste Entscheidungen und gemeinsames Handeln gerechtere Veränderungen anstoßen können.

Hannah Fischer

WAS FAIRER HANDEL KONKRET BEDEUTET

Fairer Handel will die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Beschäftigten – vor allem im Globalen Süden – nachhaltig verbessern. Vier Bausteine stecken hinter dem Versprechen.

Faire Preise & Mindestpreise

Stabile Mindestpreise schaffen mehr Sicherheit und helfen, ein verlässliches Einkommen zu ermöglichen.

Prämien & Vorfinanzierung

Zusätzlich zum Einkaufspreis fließt eine Prämie, über deren Einsatz Kooperativen gemeinsam entscheiden, wie z.B. Gesundheitsvorsorge, Schulen, ökologische Projekte. Vorfinanzierung kann helfen teure Kredite zu ersetzen.

Faire Arbeitsbedingungen

Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, faire Löhne, mehr Arbeitsschutz, Zugang zu Gewerkschaften und aktive Förderung der Gleichberechtigung von Frauen – kontrolliert statt versprochen.

Umweltschutz, oft auch Bio

Umweltverträglicher Anbau ist im System verankert: Bio-Aufschläge als Anreiz, Verbot gentechnisch veränderten Saatguts und gefährlicher Pestizide in vielen Standards.

Junge Frau vergleicht im Weltladen zwei fair gehandelte Produkte

SIEGEL IM CHECK – wie fair ist fair?

Es gibt nicht das eine Fair-Trade-Siegel, sondern viele Zertifizierungen mit unterschiedlichen Kriterien. Ein Überblick über die bekanntesten und darüber, wo sich ein zweiter Blick lohnt.

Fairtrade (TransFair e.V.)

Das bekannteste blau-grün-schwarze Siegel. Zertifiziert Rohstoffe wie Kaffee, Kakao und Bananen sowie Mischprodukte.

GEPA – The Fair Trade Company

Pionier des fairen Handels in Deutschland. Geht in ihren Kriterien oft über die Mindeststandards anderer Siegel hinaus.

Hand in Hand (Rapunzel)

Herstellereigenes Fair-Handels-Siegel für Bio-Produkte aus dem Globalen Süden.

Naturland Fair

Vereint strenge Bio-Richtlinien mit weitreichenden Fair-Trade-Standards – auch für Erzeuger*innen in Europa.

WFTO

Weltweites Netzwerk für fairen Handel. Sie prüft keine einzelnen Produkte, sondern Organisationen und ihr gesamtes Handeln anhand von Fair-Trade-Prinzipien.

El Puente

Fair-Handels-Organisation, die Import und Vertrieb von Lebensmitteln, Kosmetik und Kunsthandwerk über Weltläden steuert.

Hinweis: Nicht alle genannten Beispiele sind Produktsiegel. Einige stehen für Unternehmen oder Organisationen, die fairen Handel als Ganzes umsetzen.

Fair handeln beginnt im eigenen Einkaufskorb.

Verantwortung endet nicht beim Einkauf – sie beginnt mit unserer Haltung und im gemeinsamen Handeln. Vier konkrete Wege, wie du im Alltag anfängst. Perfektion ist nicht nötig – bewusst hinschauen schon.

ETIKETTEN LESEN LERNEN

Dreh das Produkt um: Welches Siegel steckt drauf, wie viel davon steckt drin? Gerade bei Schokolade, Tee und Säften verrät die Rückseite mehr als die Verpackung vorne.

Weniger, länger, gemeinsam

Tauschen, reparieren, teilen: Kleidertausch, Repair-Café oder Leihen ersetzen viele Neukäufe und sind oft günstiger fürs Portemonnaie und die Umwelt.

Lokale Alternativen nutzen

Weltläden, Unverpacktläden und Sozialunternehmen bieten oft faire und nachhaltige Alternativen. In Dortmund findest du sie direkt um die Ecke.

Nachfragen & sichtbar machen

Frag Marken nach ihren Lieferketten und teile, was du herausfindest. Bewegungen wie Fashion Revolution zeigen: Viele kleine Stimmen verändern Standards.

Junge Erwachsene diskutieren gemeinsam in einem Workshop

Alles hängt zusammen – und du entscheidest, wo du einsteigst.

Fairer Konsum ist der Abschluss der Lernreise – und zugleich ein möglicher Einstieg. BUDDY4CHANGE bietet vier Learning Labs rund um globale Gerechtigkeitsthemen an – jedes mit fünf Sessions.

17.06. – 17.07.2026

WASH

Wasser, Sanitärversorgung & Hygiene

Wie der Zugang zu sauberem Wasser weltweit unterschiedlich ist – und was das mit unserem Alltag zu tun hat.

02.09. – 02.10.2026

Migration

Bewegung, die verbindet

Begegnungen, Identität und Heimat. Wie entsteht Solidarität – jenseits von Grenzen auf der Karte?

14.10. – 13.11.2026

Koloniale Kontinuitäten

Geschichte wirkt bis heute weiter

Koloniale Strukturen begegnen uns in Sprache, Bildern und Konsum. Wir schauen hin und finden neue Perspektiven.

18.11. – 18.12.2026Aktuell

Fairer Konsum

Verantwortung im Alltag leben

Die Geschichten hinter den Dingen, die wir täglich nutzen – von Kaffee bis Kleidung. Mit Haltung statt Perfektionismus.

Jedes Modul: vier Mittwochstermine (16:30 – 19:30 Uhr) & eine Abschlusssession freitags (15:00 – 18:00 Uhr).

Veränderung,
die verbindet.


Du hast Fragen zu BUDDY4CHANGE, möchtest dich engagieren, kooperieren oder das Projekt fördern? - Dann ist Sandra deine richtige Ansprechpartnerin.

Kontaktformular

Wir freuen uns auf deine Nachricht.